intifada 27
Herausforderungen und Grenzen eines politischen Programms
Von Sebastian Baryli

Der Antiimperialismus ist eine wesentliche, politische Triebkraft, seit die Vereinigten Staaten zu einer neuen globalen Offensive übergegangen sind. Aufgrund dieser historischen Konjunktur knüpfen viele hohe Erwartungen an dieses politische Programm. Können diese Erwartungen eingelöst werden? Kann der Antiimperialismus tatsächlich zu einem universellen Moment der gesellschaftlichen Befreiung werden?

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Vom Wandel und Funktion einer Ideologie
Von Albert F. Reiterer

Die politische Elite ist antifaschistisch geworden. Das lässt aufhorchen. Erstaunt fragen wir nach den Gründen. Denn hatte nicht Dimitrow 1935 erklärt, der Faschismus sei die offene, brutale Diktatur der Bourgeoisie? Das war äußerst verkürzt, lückenhaft und verstümmelt formuliert: Doch so unrecht hatte Dimitrow nicht.

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Eine Analyse
Von Bruno Bullock

Seit dem Ende des Kalten Krieges scheint sich ein neues Feindbild in Europa durchzusetzen. Der Islam und die MuslimInnen sind in ganz Europa heftiger Kritik ausgesetzt. Diese Kritik findet auf mehreren Ebenen statt und variiert von Staat zu Staat. Rechtsnationale Parteien in vielen europäischen Staaten nehmen sich mit zunehmender Intensität dieses Themas an und polarisieren. Dabei sind sie durchaus erfolgreich, wie z.B. das letzte Wahlergebnis in Österreich gezeigt hat. Die Reaktionen anderer politischer Akteure sind spärlich bis nicht existent.

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Feindbild Islam
Von Klaus von Raussendorff

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 dreht sich die Terror-Obsession des Westens um den "Großen Mittleren Osten". Dort ist die Mehrheit der Bevölkerung muslimisch oder von der islamischen Kultur geprägt. Hier entdeckte George W. Bush die "Achse des Bösen".

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Interview mit Mona Salem

Mohamed M. und Mona S. wurden im September 2007 in Wien verhaftet und später in Österreichs erstem Prozess gegen den "islamischen Terrorismus" ohne Schuldbeweise zu vuer Jahren bzw. 22 Monaten unbedingter Haft verurteilt. Im Interview berichtet sie über ihre Zeit im Gefängnis und die Vorgänge rund um ihren Ausschluss aus dem Prozess, aber auch über ihre Auffassung des Islam und ihre Sicht der Konflikte in den Krisenregionen.

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Überlegungen zu einem linken Projekt in Österreich
Von Gernot Bodner

Anhand des Wahlergebnisses der Linken (KPÖ, Die Linke) bei den Nationalratswahlen vom Herbst 2008 wäre die Frage der Chancen linker Kräfte in Österreich schnell beantwortet: 0,81 % sprechen eine klare Sprache – keine Möglichkeit vorhanden. Mit insgesamt nur 6,1 % der Wählerstimmen blieb für die Gesamtheit der außerparlamentarischen Kräfte der Sprung in die institutionelle Politik unerreichbar, trotz prominenter Figuren.

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Verfall der politischen Lager in Österreich
Von Sebastian Baryli

Der Verfall politischer Lager in Österreich ist keinesfalls eine neuartige Erscheinung. Schon seit langer Zeit kann dieser Erosionsprozess nicht nur in den Wahlbewegungen beobachtet werden. Dennoch war der Aufschrei nach den Nationalratswahlen groß. Ein Aufschrei, der vor allem die Qualität des "dritten Lagers" falsch einschätzt.

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Anarchismus versus Klassenkampf?
Von Dimitri Tsalos

Die Aufstände in Griechenland sind nicht einzig auf die Ermordung von Alexis Grigoropoulos zurückzuführen. Was viele Kommentatoren nicht verstehen bzw. nicht eingestehen, ist, dass sich die massiven Proteste gegen das griechische System des Neoliberalismus an sich richten.

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Interview mit Vladimir Acosta

Vladimir Acosta ist einer der führenden Intellektuellen und Historiker Venezuelas. Er war lange Zeit als Professor für Soziologie an der Universidad Central de Venezuela tätig. Heute hat er ein wöchentliches Radio- und Fernsehprogramm, in dem er sich kritisch mit brennenden Fragen der venezolanischen Gesellschaft auseinandersetzt. Das folgende Interview wurde im Juli 2008 in Caracas geführt.

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Oligarchen-Kapitalismus in Bedräng
Von Wilhelm Langthaler

Russlands militärisches Eingreifen gegen die NATO-Bestrebungen Georgiens zeitigt Wirkung. Auf dem letzten Treffen der NATO im Dezember 2008 wurde die Osterweiterung praktisch ausgesetzt. Doch gerade im Augenblick dieses Erfolges schlägt die globale kapitalistische Krise zu und trifft besonders Russland hart.

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