Sumud

Adivasi trommeln gegen Globalisierung

intifada 33
Sumud auf Fact-Finding bei den indischen Ureinwohnern
Von Wilhelm Langthaler

Im Februar 2011 reiste eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten der antiimperialistischen Voluntärsvereinigung Sumud in jene Gebiete Indiens, in denen der Widerstand der Ureinwohner am stärksten ist.

Die Mission führte in die südöstlichen Gliedstaaten Chhattisgarh, Jharkhand, Andhra Pradesh und Westbengalen. Höhepunkt war ein Besuch in Dantewada im Süden Chhattisgarhs, das von den indigenen Rebellen kontrolliert wird. Das geschah auf Einladung der lokalen Organisation Tudum Debba (Adivasi Drum). Wir wurden dabei von Rechtsanwälten des Andhra Pradesh Civil Liberties Committee (APCLC) begleitet.

Sumud 2010

intifada 32
Ein Aufenthalt in einem Quadratkilometer Widerstand
Von Mohammad Aburous

Zwischen 24. Juli und 5. August 2010 hielt sich die internationale Delegation Sumud im palästinensischen Flüchtlingslager Ein-El-Hilweh im Südlibanon auf.

Im Vergleich mit dem Einsatz von Sumud 2009, bei dem gemeinsam mit der lokalen Organisation „Naschet“ (Aktivist) im Lager ein zerstörtes Haus renoviert und als Kulturzentrum eröffnet wurde, hatte die Delegation dieses Jahr eine vielschichtige Aufgabe.

SUMUD kehrt zurück

intifada 31
Solidarität ist kreativ, konstruktiv und politisch
Von Mohammad Aburous

Im August 2009 besuchte eine internationale Jugendbrigade das palästinensische Flüchtlingslager Ein El-Hilweh. Im Sommer 2010 wird die Solidaritätsarbeit fortgesetzt.

Der Einsatz vor einem Jahr war Teil des gemeinsamen Projektes der europäischen Freiwilligenorganisation SUMUD (arabisch für „Standhaftigkeit“) mit der palästinensisch-libanesischen Organisation Nashet. Junge Palästinenser/innen und Europäer/innen renovierten gemeinsam ein Gebäude, das im Zuge der aufeinanderfolgenden Belagerungen und Bombardierungen des Lagers zerstört worden war.

Sumud: Standhaftigkeit 2010

intifada 30
Widerstand zum Mitmachen im Libanon und in Indien
Von Wilhelm Langthaler

Freiwillige können mit Sumud eine Zeit lang das Leben mit Menschen teilen, die in anderen Weltregionen Widerstand gegen Unterdrückung und Ausbeutung leisten.

Sumud ist einzigartig, weil wir uns bewusst von den NGOs abgrenzen, die bei den Menschen im Widerstand berechtigterweise verhasst sind. Denn diese gehören meistens zur „soft power“ der globalen kapitalistischen Herrschaft. Während sie materielle Hilfe bringen, vermitteln sie die „westlichen Werte“ (egal ob christlich oder säkular) und halten vom Widerstand gegen die Unterdrückung ab.

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