Libanon

Linker Journalismus im Libanon

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Die Zeitung Al-Akhbar – ein mediales und politisches Phänomen

Khaled Saghyeh ist Redakteur der wichtigsten linken Tageszeitung im Libanon. Er spricht über die Hizbollah, die Linke, den Konfessionalismus und das US-Projekt in Nahost.

intifada: Was macht das Spezifische an Ihrer Zeitung aus? Wie hoch ist die Auflage und wieviele Mitarbeiter hat sie?

Sumud 2010

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Ein Aufenthalt in einem Quadratkilometer Widerstand
Von Mohammad Aburous

Zwischen 24. Juli und 5. August 2010 hielt sich die internationale Delegation Sumud im palästinensischen Flüchtlingslager Ein-El-Hilweh im Südlibanon auf.

Im Vergleich mit dem Einsatz von Sumud 2009, bei dem gemeinsam mit der lokalen Organisation „Naschet“ (Aktivist) im Lager ein zerstörtes Haus renoviert und als Kulturzentrum eröffnet wurde, hatte die Delegation dieses Jahr eine vielschichtige Aufgabe.

SUMUD kehrt zurück

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Solidarität ist kreativ, konstruktiv und politisch
Von Mohammad Aburous

Im August 2009 besuchte eine internationale Jugendbrigade das palästinensische Flüchtlingslager Ein El-Hilweh. Im Sommer 2010 wird die Solidaritätsarbeit fortgesetzt.

Der Einsatz vor einem Jahr war Teil des gemeinsamen Projektes der europäischen Freiwilligenorganisation SUMUD (arabisch für „Standhaftigkeit“) mit der palästinensisch-libanesischen Organisation Nashet. Junge Palästinenser/innen und Europäer/innen renovierten gemeinsam ein Gebäude, das im Zuge der aufeinanderfolgenden Belagerungen und Bombardierungen des Lagers zerstört worden war.

Solidarität statt Almosen

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Aufbauarbeit in einem Flüchtlingslager im Libanon
Von Sumud

Die internationale Organisation SUMUD hat im palästinensischen Flüchtlingslager Ein el-Hilweh ein Zentrum aufgebaut. Ein Beispiel für gelebte Solidarität.

Von Mitte August bis Anfang September führte die antiimperialistische Hilfsorganisation SUMUD einen Volontariats-Einsatz im südlibanesischen Flüchtlingslager Ein el-Hilweh durch. Im Gegensatz zum Vorgehen herkömmlicher Entwicklungshilfeorganisationen und NGOs ging es dabei jedoch nicht darum, auf paternalistische Art und Weise Almosen zu verteilen und die westlichen Werte zu verbreiten, sondern darum, gemeinsam mit den Verlierern dieser imperialistischen Weltordnung für eine Überwindung von Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu kämpfen.

Das große Warten auf den Krieg

intifada 26
Konfessionalismus und antiimperialistischer Widerstand im Libanon
Von Wilhelm Langthaler

Der Libanon ist einer der Brennpunkte des antiimperialistischen Widerstands. Vor zwei Jahren gelang es der Hizbullah in sensationeller Weise, den israelischen Angriff zu parieren. In der Folge forderte die Koalition des Widerstands angesichts ihres gewachsenen politischen Gewichts die Beteiligung an der Macht. Doch die prowestliche Regierung weigerte sich starrköpfig. Erst durch eine überwältigende militärische Machtdemonstration der Hizbullah in Beirut im Frühjahr 2008 konnte die Konfrontation zugunsten der Opposition gelöst werden.

Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel im Sommer scheint die Hizbullah vorläufig an einem neuen Höhepunkt ihrer Machtentfaltung angelangt zu sein. Doch den proimperialistischen Kräften im Land eine entscheidende Niederlage zufügen, scheitert indes am Konfessionalismus und am regionalen Kräftegleichgewicht. Alles wartet auf das Showdown zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen.

Abwehr des israelischen Angriffs

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